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Presse

Julia Hülsmann Trio

Julia Hülsmann Trio with Roger Cicero |

Julia Hülsmann with Anna Lauvergnac |

Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken |

Hülsmann Muellbauer Winch Trio

 

Volker Beushausen         

 

 

 

Volker Beushausen

 

 

 

Volker Beushausen

 

 

 

Volker Beushausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Julia Hülsmann Trio
Imprint

Julia Hülsmann, piano
Marc Muellbauer, double-bass
Heinrich Köbberling, drums

ECM 2177

Pressezitate:

Die Musik, so scheint es, ist reifer und abgeklärter geworden, dabei nicht bequemer oder geistig und körperlich unbeweglicher. […] Sie sprudelt nicht nervös voller Schaffensdrang, sondern verströmt souveräne Gelassenheit. Tobias Richtsteig, Jazzthetik

Like „End of a Summer“, overt virtuosity has little place on Imprint, but the equilateral triangle that form this trio, with each side gently pushing and pulling – never for dominance but, perhaps, for emphasis – is the unmistakable consequence of three players who, after being together for many years, have leapt to another plateau since joining ECM. With greater aplomb, and a more balanced blend of extroverted energy and the equal power of understatement, “Imprint” is a watershed recording for the egalitarian Hülsmann and her trio, and one of 2011’s best piano trio recordings to date. John Kelmann, All about jazz

Audiophiles Highlight des Monats Ein, zwei Akkorde, das reicht eigentlich, um Spuren, Wegmarken, Abdrücke, „imprints“ eben, zu hinterlassen. […] Kaum zu glauben, aber es stimmt wirklich: Diese scheinbar so schlichte Musik erschließt sich erst nach mehrmaligem Hören Stereo Der Pianistin Julia Hülsmann gelingt auch auf ihrer zweiten CD für ECM das Kunststück, das Schöne und Schlichte mit dem Sinn für Klangfarben und Nuancen intelligent zu vereinen. Nicht um verblüffende Technik und Schnelligkeit ist ihr zu tun, sie überzeugt durch klangschönen Ausdruck und subtile Differenzen. […] Und selbst in stärker groovebetonten Titeln fühlt man sich eher an entspanntes Schweben als an bodenständige Bewegung erinnert. Heribert Ickerott, Jazzpodium

Schöne, singende Momente einzufangen, war schon immer ihr Ding. […] Julia Hülsmann hat jetzt […] die Regie für Harmonie, Rhythmus und Melodien in ihren Händen. […] Aber Tatsache ist, dass die Musik durch ihre Gesanglichkeit und den ruhigen Fluss elegant und dennoch zum lockeren Zuhören verführend in die Ohren von Zuhörern eindringt. Ludwig Jurgeit, Jazzpodium

Auch sonst ist Hülsmann eine Musikerin, deren Ausdruckswille mehr auf den melodiösen Kern ihrer Kompositionen gleichsam nach innen zielt als nach außen, auf artifizielle Wirkung. […] Die filigrane Architektur füllen Hülsmanns melodisches Klavierspiel, das sich auch mal quer zum harmonischen Verlauf stellt, sangliche Basssoli und ein Schlagzeugspiel, das sich auf dem Becken alle Möglichkeiten offen hält und die Trommeln meist mit dem Besen streichelt und den schwebenden Charakter nur selten mal mit einem festen Akzent auf der Snaredrum erdet. Weich fließen die Chorusse ineinander, lösen sich sanft ab – Julia Hülsmann unterstreicht, zusammen mit ihren Kollegen einmal mehr ihren Ruf als Lyrikerin des deutschen Jazz. Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung

Seltsam, dass auch ein hohes Maß an musikalischer Zurückhaltung, an Verzögerung und Sparsamkeit so gute Laune bereiten kann. Die Berliner Pianistin Julia Hülsmann hat eine Neigung zu eher überschaubaren melodischen und rhythmischen Mustern, und sie werden meistens gar nicht schnell gespielt. Wie kleine Bälle hält sie diese Muster auf ihrem neuen Album „Imprint“ (ECM) in der Hand, lässt sie emporschnellen, versteckt sie, bis sie an einer unerwarteten Stelle wieder auftauchen – und ist dabei eine Meisterin der harmonischen Deutung. Wenn dann sehr lässig das scheinbar schon Vertraute in neuem Gewand auftritt, mit einer anderen Stimmung und in anderen Funktionen, als Folge einer harmonischen Wanderung oder auch nur einer tonalen Rückung, stellt sich beim Hörer ein Glücksgefühl ein, wie es sich nur dem Witz, der auf einen Punkt konzentrierten Intelligenz verdanken kann. Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

Julia Hülsmann hat sich mit ihrem Trio einer songnahen, ganz Melodien vertrauenden Musik verschrieben. Poetische Verdichtung, exquisite improvisatorische Kunst aller Beteiligten im eng zusammengerückten Spiel bis hin zu klingenden Pausen sind ihre Markenzeichen. Unaufgeregt wortlose Musik ergibt das, die mehr auf Nuancen als auf Powerplay, mehr auf subtilen Detailreichtum denn auf Virtuosität setzt. Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

Ein, zwei Akkorde, das reicht eigentlich, um Spuren, Wegmarken, Abdrücke, „imprints“ eben, zu hinterlassen. […] Diese scheinbar so schlichte Musik erschließt sch erst nach mehrmaligem Hören. Stereo

Früher arbeitete sie oft mit Sängerinnen, inzwischen hat sie einen Ton auf den 88 Tasten gefunden, der selbst wie Gesang klingt, ohne dass sie ihre Stimme erheben muss. Es ist ein Singen, das tief von innen kommt und sich auf den ganzen Körper bis in die Fingerspitzen überträgt. Jazzthing

Subtil, bisweilen leicht verschroben, immer eine überraschende harmonische Wendung suchend – das ist die neue CD des Julia Hülsmann Trios, welches mittlerweile einen fixen Platz in der ersten Liga der europäischen Piano-Trios einnimmt. Wollte man die Kunst der Pianistin mit Malerei vergleichen, so müsste man hier von leicht hingetupften Aquarellen sprechen, die ihre volle Wirkung erst durch die weißen Flächen entfalten, die nicht von Farbe bedeckt sind. Concerto

Man könnte sie als Lieder ohne Worte bezeichnen, sie schmiegen sich problemlos ins Ohr. Zürcher Oberländer

 

Pressetext:

Eigentlich ist dieses Album ein Oxymoron, vielleicht sogar mehrere – ein fließender „Imprint“, eine zeitlose Momentaufnahme, musikalisch ebenso spannend wie entspannt, so vielseitig wie eindeutig, achtsam und gelassen. Das neue Album des Julia Hülsmann Trios, von Manfred Eicher im Rainbow Studio in Oslo produziert, präsentiert mit elf Eigenkompositionen und einem neuen Arrangement eines alten Swing-Schlagers die enorme Bandbreite dieser international renommierten Band aus Berlin – von lyrischen Balladen wie „A Light Left On“ über konzentrierte Improvisationen à la Monk wie in „Who’s Next“ bis zum schweren Groove von „Grand Canyon“. „Für mich steht „Imprint“ dafür, dass sich unsere Musik gefühlsmäßig gefestigt hat – nicht nur in den dreizehn Jahren, die es das Trio jetzt gibt, sondern besonders auch in den zwei Jahren seit unserem ECM-Debüt „The End Of A Summer““, sagt Julia Hülsmann, die für Die Zeit „als Pianistin und Komponistin eine Lyrikerin“ ist und der Süddeutschen Zeitung als „der Feingeist unter den deutschen Jazzpianisten“ gilt. „Man könnte vielleicht sagen, dass die Musik tiefer, intensiver, der „Abdruck“ deutlicher geworden ist.“

Julia Hülsmann, der Bassist Marc Muellbauer und der Schlagzeuger Heinrich Köbberling haben „Imprint“ im März 2010 aufgenommen. Durch ihre zahlreichen Konzerte – nicht nur in Deutschland, sondern auch in England, Frankreich oder Spanien – waren die Drei bestens aufeinander eingespielt, viele der Stücke live erprobt, der Sound und das Konzept klar. Das spürt und hört man auf diesem Album. Das Trio macht, auch das nur scheinbar widersprüchlich, eine sehr essentielle, verdichtete und trotzdem herrlich offene Musik. Die Töne singen und sitzen, genau so und nicht anders; die Musik ist auf ihre Essenz entspannt. „An einigen Stellen hat mir Manfred Eicher den Mut gegeben, mich so weit zurückzunehmen, dass es passt“, erinnert sich Julia Hülsmann. „Sobald wir die Tendenz hatten, „irgendetwas zu wollen“, intervenierte er: Es muss fließen. Viele der Takes auf der CD stammen vom letzten Tag. Ich habe da ein bisschen lockerer lassen können, weil ich das Gefühl hatte, dass es unter den vorherigen Aufnahmen schon welche gibt, die durchaus machbar wären – der Kopf war frei und ich konnte endlich das machen, was es braucht.“ Der konzentrierte, klare, nicht immer nur ruhige Fluss des Albums zeigt sich schon im Opener „Rond Point“, einer meditativ-repetitiven Hülsmann-Komposition. „Die Vorstellung war, dass man inmitten einer sommerlichen französischen Landschaft an einen Kreisverkehr kommt und dann einfach immer weiter in diesem Kreis fährt, weil es einem so gut gefällt. Das hat etwas Geruhsames, man verweilt eben noch ein bisschen in der Bewegung. Egal was ist, man hat Zeit.“ Das Gefühl, Zeit zu haben, durchdringt nicht nur die ruhigen Momente der Musik. Der intensive, treibende Groove von „Grand Canyon“ wirkt ebenso aufgeräumt und gefasst, wie etwa Marc Muellbauers zwischen Ekstase und Einkehr schwebendes „Ritual“, Heinz Köbberlings aufregend dynamisches „Zahlen Bitte“ oder „Who’s Next“, ein swingendes Monk-Tribut der Bandleaderin. Ein neues Arrangement des alten Tonfilmschlagers „Kauf Dir einen bunten Luftballon“ ist vielleicht das persönlichste Stück auf „Imprint“. „Dieses alte Stück war das Lieblingslied meiner Mutter, die ganz überraschend im Januar 2009 gestorben ist“, erzählt Julia Hülsmann. „Für mich soll diese Version etwas Versöhnliches, Warmes haben, aber auch das Gefühl illustrieren, wegfliegen zu wollen. Das Besinnliche dabei ist das Gefühl, von oben auf sich hinabsehen zu können.“ Auch das ist scheinbar ein Widerspruch in sich: „Imprint“ fließt frisch und neu, ist modern und originell ohne die Tradition zu verleugnen. Wie Julia Hülsmann sagt: „Dieses Trio hinterlässt einen Eindruck und ein klares Abbild: Die Musik ist da und bleibt.“

 

 

Julia Hülsmann Trio

The End of a Summer

ECM 2079

Jazzmagazine, Disque d’émoi

Stereoplay, Jazz-CD des Monats

Listening to this purely instrumental album it is clear her love of well crafted verse spills into her music. Full of elegantly constructed melodies that seem natural extensions of the thematic material at hand, there is indeed a kind of musical poetry at work here which is absorbing as it is musically fulfilling.

Stuart Nicholson, Jazzwise

There’s a lot of brooding, featherlight touches and empty space, but Hülsmann has a magnetic, understated swing, too. Her longer improvisations manage to sound avant-boppish, even though they seem to develop by rippling outwards rather than advancing along a line. … Hülsmann is an interesting discovery with a subtle harmonic mind; Muellbauer and Köbberling are right on her wavelength. John Fordham, The Guardian

Die deutsche Jazzszene erhält durch Julia Hülsmann eine bedeutende neue Stimme. Unaufdringlich, aber eindringlich, unprätentiös, aber hochkonzentriert.

Markus Klohr, Jazzpodium

Julia Hülsmann ist als Pianistin und Komponistin eine Lyrikerin. Sie sucht die knappe Form mit langem Nachhall, nicht die große erzählerische Geste. Dabei scheut sie jede Art von Tiefenschwindel. Vor Popsongs schreckt sie keineswegs zurück, auf ihrer jüngsten CD interpretiert sie neben sechs eigenen und drei Titeln ihrer Partner auch einen solchen, Seals Kiss From A Rose. Er klingt wie von ihr erfunden – und ihre Originale klingen wie Standards. … Atem, Raum, Sparsamkeit sind überhaupt Stichworte für ihre Musik. Durchsichtigkeit der Interaktionen im Kollektiv. … Hülsmann lässt sich von Gefühlen nicht um den Verstand bringen, aber sie lässt sie zu, sozusagen als Korrektiv ihres Hangs zum transparenten Konstruktivismus. Gefühle, zuweilen auch melancholisch eingedunkelte. Nicht: Sentimentalitäten.

Peter Rüedi, Die Zeit

Julia Hülsmann ist der Feingeist unter den deutschen Jazzpianisten. Die Berlinerin entfesselt einen melodiebetonten, von strengen Arrangements und Chromatik geleiteten Fluss, was eine Nähe zu Lyrik und Gesang vorzeichnet.

Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung Extra

In der Vergangenheit machte sich die 40-jährige Pianistin einen Namen als Inspiratorin von Sängern wie Rebekka Bakken oder Roger Cicero. Doch erst auf ihrem ECM-Debüt entfaltet sich der Charme ihrer eleganten Kompositionen. Hinreißend wie Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling sich in die Klaviermuster einweben. Endlich wieder eine deutsche Künstlerin, die auch international für Furore sorgt.

Sven Thielmann, Stereoplay

Vom überkommenen Kanon der Jazztradition ließ sich Hülsmann bislang noch nie einschüchtern, auf The End Of A Summer überführt sie dieses Credo in eine neue Tonsprache. Dieses superbe Album macht klar, worin die Synergie von guten Musikern, gutem Material und guten Aufnahmebedingungen liegen kann, ja liegen muss.

Tom Tuchs, Fono Forum

Grande maîtrise des nuances et du toucher, interaction souple et vibrante avec ses partenaires, sens de l’espace, goût des mélodies et des ambiances subtiles et toniques – la façon dont le trio transcende le Kiss from a Rose de Seal est une véritable (et jubilatoire) leçon de relecture jazz d’un theme pop -: Julia Hülsmann, en tant que pianiste, compositrice et leadeuse d’un magnifique trio possède tout ce qu’il faut pour être admise dans la cour des grands.

Thierry Quénum, Jazzmagazine

 

 

Volker Beushausen / ACT      

 

Julia Hülsmann Trio with Roger Cicero
Good Morning Midnight
ACT 9709-2

"Grandiose Kost" Klangtipp (Stereoplay Februar 06)

CD des Monats (Stereo Februar 06)

"Eine Produktion auf Top-Niveau."Klangtipp (Audio Februar 06)

"Schöner und intensiver kann das Gesangsjahr 2006 kaum beginnen." (Jazzpodium Februar 06)

"Fascinating, revelatory stuff." (Jazz Review /UK Februar 06)

"Und so ist "Good Morning Midnight", auch durch die treffende gesangliche Umsetzung der Texte durch Roger Cicero, ein weiteres harmonisch, rhythmisch und klangmalerisch spannendes Werk einer großartigen Julia Hülsmann." (Jazzthing Februar 06)

"Hochwillkommenes Neuland in Sachen Vokal-Jazz." (Morgenpost Februar 06)

Pressetext:

Größere Gegensätze sind eigentlich kaum vorstellbar. Hier der Jazz, der sich als rauer Kumpane durch die Großstädte des 20. Jahrhunderts schlug. Da Emily Dickinson, die stille Lyrikerin aus einer calvinistischen Familie, die ihr gesamtes Leben zurückgezogen im ländlichen Amherst/Massachusetts verbrachte. Als Dickinson 1886 im Alter von 56 Jahren starb, war der Jazz noch nicht geboren. Sondern nur eine dunkle Ahnung, die über den schwülen Sümpfen des Mississippi-Deltas waberte. Passt das zueinander? Gewiss. Es braucht für diese Zusammenführung allerdings ein seltenes Talent. Große Musikalität. Ein Gespür für Worte, Bilder und Stimmungen. Und ein Sinn für Melodien, die im Ohr hängen bleiben und doch das Herz rühren, auf diese spröde, geheimnisvolle Art, die Dickinson zueigen ist. Julia Hülsmann, die von der WELT AM SONNTAG als „die derzeit bemerkenswerteste Pianistin der Jazz-Szene“ bezeichnet wird, verfügt über all diese Begabungen im Übermaß.
Man weiß das, seitdem im Jahr 2003 ihre Debüt-Einspielung „Scattering Poems“ (ACT 9405-2) erschien. Der „sanfte Geniestreich“ (ROLLING STONE), der Vertonungen von Gedichten des amerikanischen Avantgarde-Lyrikers E.E. Cummings barg, wurde mit dem deutschen Jazz Award ausgezeichnet. Auch mit dem Folge-Album, der Randy-Newman-Hommage „Come Closer“ (ACT 9702-2) gelang Hülsmann eine wunderbar schlüssige Fusion aus Text, Gegenwartsjazz und Pop.
Kein Wunder, dass sich Julia Hülsmann mit Newman so wohl fühlte. Sie ist nämlich ebenfalls eine hervorragende Songwriterin. Und es ist nicht das geringste Verdienst von „Good Morning Midnight“, dass Emily Dickinson plötzlich daherkommt wie eine Zeitgenossin des 21. Jahrhunderts. Hülsmann geht respektvoll und behutsam mit ihren formal strengen Gedichten um. Und findet doch genügend harmonische und rhythmische Reibungsflächen.
Das intensive Miteinander mit ihren Trio-Weggefährten Marc Muellbauer (Bass) und Heinrich Köbberling (Schlagzeug) ist eine von Hülsmanns wichtigsten musikalischen Konstanten. Neu hinzugekommen ist nun der Sänger Roger Cicero, ein Virtuose in der Tradition Kurt Ellings. Als er zum ersten Mal Hülsmanns Dickinson-Bearbeitungen hörte, war ihm klar: „Das ist ausgesprochen ungewöhnlich. So etwas habe ich noch nie gesungen“. All das schwingt nun in den Stimmbändern mit: Neugier und Zweifel, Überschwang und Introspektion, Instinkt und intellektuelle Zähmung. Es ist die adäquate Umsetzung der Dickinsonschen Lyrik, die die Natur und das Licht feiert – und doch dem Dunklen und dem Nachsinnen über die Vergänglichkeit so viel Raum gewährt. Zehn Gedichte aus dem umfangreichen Nachlass Dickinsons hat Julia Hülsmann für „Good Morning Midnight“ ausgewählt. Hinzu kommt Nick Drakes enigmatischer „Riverman“, die einzige Fremdkomposition auf der CD. Sie fügt sich kongenial ins Gesamtbild ein. Denn es ist so: die vermeintlichen Gegensätze zwischen Kunstlied und Pop, zwischen der amerikanischen Lyrik des 19. Jahrhunderts und dem europäischen Jazz der Jetztzeit werden auf dieser Platte in glücklich machende Gemeinsamkeiten verwandelt. „Good Morning Midnight“. In der tiefsten Nacht geht die Sonne auf.



Jörg Grosse Geldermann/ACT
 

Julia Hülsmann Trio with Anna Lauvergnac
Come Closer
(ACT 9702-2)

PRESSESTIMMEN:

5 Sterne FONOFORUM

“Top” (Audio März 04)

“Hülsmann liefert hier ihr zweites Glanzstück in Folge ab“ (Stereoplay März
04)

„12 Newman-Werke im Spacejazz-, New Orleans- oder Ambient-Gewand,
fantastisch gesungen von Anna Lauvergnac.“ (GALA 19. Februar 04)

„Mit Come Closer beweist Julia Hülsmann, dass sie als Pianistin und als
Arrangeurin künftig zu den großen gehört.“ (CD-Kritik)

„Lange nicht mehr so intelligenten Pop Jazz made in Germany gehört“
(Michael Rüsenberg Jazzcity.net-edition)

„Herrschaften, so schwarz hat man lange keine Jazzpianisten aus diesem
Lande gehört“ (Michael Rüsenberg Jazzcity.net-edition)

„Respektvoll, aber nicht devot im Umgang mit den Texten, raffiniert in der musikalischen Umsetzung, gelang Julia Hülsmann mit ihrem Trio und Anna Lauvergnac an diesem Abend das schwierige Kunststück, einem großen Songwriter souverän zu huldigen und doch ein erfrischend autarkes Klangabenteuer zu entwickeln. So spannend und intensiv war Randy Newman selbst auf eigenen Platten bislang kaum einmal zu hören, was man Dank "Come Closer" (ACT / edel contraire) auch zu Hause erleben kann. (WAZ 2. > März 04)

„melodischer Jazz mit enormer sentimentaler Kraft“ (Sächsische Zeitung 2.
März 04)

„Ein Abend internationaler Güte“ (Sächsische Zeitung 2. März 04)

„Quicklebendiger Jazz mit reichlich Pfiff“ (Zeitungshaus Bauer, 3. März 04)

„ein höchst origineller Blick auf die Songs des alten Sarkastikers (Coolibri März
04)

„Die Musikerinnen verwandeln seine Songs in Jazz voller Tiefe, der sich gelassen in Richtung Soul und Folk öffnet. Wer Norah Jones und Cassandra Wilson liebt, darf näher treten. (Hamburger Morgenpost 26. Februar 04)

So ein Projekt kann man grandios an die Wand fahren, doch Julia Hülsmann verfügt über die notwendige Klasse, um Newmans Lieder in einem Jazz-Kontext neu zu interpretieren.“ (Hamburger Abendblatt 11. März 04)

„Die Intensität der Musik fließt aus einem Fundus, der die ganze Geschichte des Jazzpianos zu enthalten scheint.“ (Märkische Allgemeine 11. März 04)

„Jazz zum Luftanhalten - Ein höchst spannungsreicher, von filigraner Klangschönheit und intensivem Austausch bestimmter Diskurs zwischen drei exzellenten Musikern und einer Vokalistin, die den Vergleich mit anderen Sängerinnen des europäischen Jazz nicht zu scheuen braucht. Die Italienerin hat nicht nur eine samtweiche Stimme, sondern setzt diese auch virtuos in Szene. (Reutlinger Generalanzeiger 22. März 04)

Man kann nur hoffen, dass es von Julia Hülsmann in Bälde ein Solo-Album geben wird (Keyboards April 04)

„Wie Julia Hülsmann Newmans größten Hit "Short People" in eine instrumentale Ambient-Exkursion mit flirrendem E-Piano und grimmig-gelassener Rhythmusgruppe verwandelt - das ist schon klasse.“ (Rondo Magazin)

 


Jörg Grosse Geldermann/ACT


 

Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken - Scattering poems
(Julia Hülsmann piano/komp., Rebekka Bakken voc, Marc Muellbauer bass, Rainer Winch drums, Heinrich Köbberling drums)

"Ein Triumph" (DIE WELT)

"'Scattering Poems' ist eine brillante Einspielung, die Julia Hülsmann in die allererste Liga katapultiert." (Stereoplay)

"Beide Musikerinnen sind auf dem Weg zum internationalen Durchbruch."
(Stuttgarter Zeitung)

"Scattering Poems kann man – auch wenn das Jahr 2003 noch ganz jung ist –
wegen seines gelungenen Konzepts und der überzeugenden Musikalität sicher jetzt schon zu den CDs des Jahres zählen." (JazzZeit, A)

"... fließende Klangbilder, von denen wohl auch E.E. Cummings kaum zu träumen gewagt hätte. Hülsmann und Bakken bilden ein female couple, durch das der Hörer in jenes ferne Reich entführt wird, wo Jazz und Poesie aufs Beste miteinander harmonieren." (Tip Berlin)

"So elektrisierend populär kann moderner Jazz sein ... Wie Rebekka Bakken die Verbindungslinien zwischen dem klassischen Talking Blues und Rap/Hip Hop aufzeigt, das ist schlicht genial. Ihr gehört die Jazz-Zukunft." (WAZ)

"...sanfte, intime Songs, bei denen Rebekka Bakken ihre enorm wandlungsfähige Stimme unter Beweis stellt." (Focus)

"Gegenwartsjazz, der unter die Haut geht" (Lufthansa Magazin)

"Ein sanfter Geniestreich" (Rolling Stone)

"Rebekka Bakken ist die neue Gesangssensation der Jazzwelt ... Dicht kompakt, streng, aber trancehaft vorantreibend ist die Musik, die Hülsmann dafür schrieb"" (AZ)

"Mit Julia Hülsmann und Rebekka Bakken hat der Jazz endlich wieder ein spannendes Damen-Doppel" (WOM Journal)

"Das Sinnlichste, was weiblicher Jazz zur Zeit zu bieten hat." (Prinz)

"This is an intriguing and very enjoyable album ... smart intelligent, beautifully performed pop-jazz" (Jazzwise, UK)

"Nur selten hat man im Jazz Gelegenheit, ein so erstaunliches Timbre wie das von Rebekka Bakken zu hören … Die Verbindung mit der deutschen Pianisten Julia Hülsmann … ist perfekt. Die Qualität der Aufnahme ebenso." (Jazzman, F)

"Songs mit Pop-Appeal, die von der Norwegerin Bakken kongenial interpretiert werden." (DB Mobil)

"Scattering Poems kann man – auch wenn das Jahr 2003 noch ganz jung ist – wegen seines gelungenen Konzepts und der überzeugenden Musikalität sicher jetzt schon zu den CDs des Jahres zählen." (JazzZeit, A)

"Betörende Lyrikvertonungen" (Fonoforum)

"Schon das erste Stück ‚Anyone’ fasziniert mit einer atmosphärischen Dichte, die sich durch die gesamte Produktion zieht." (Musikwoche)

"Ein ausgesprochen lohnendes modernes Jazzalbum" (Musikexpress)

"Eine sehr eigenständige, wunderbar anzuhörende Mischung aus Jazz und Pop" (Jazzpodium)

"Wenn dieses Ensemble live ähnlich zu überzeugen vermag wie im Studio, dann kann man sich schon jetzt auf ein Konzert freuen" (Stereo)

"... fließende Klangbilder, von denen wohl auch E.E. Cummings kaum zu träumen gewagt hätte. Hülsmann und Bakken bilden ein female couple, durch das der Hörer in jenes ferne Reich entführt wird, wo Jazz und Poesie aufs Beste miteinander harmonieren." (Tip Berlin)

"Der Abend in der Moritzbastei ließ die Wogen der Begeisterung hochschlagen ... Klingende Vexierbilder aus popmusikalischer Prägnanz und jazzinspirierter Komplexität ... Wie Rebekka Bakken ihre wandlungsfähige Stimme in diese Klanglandschaften einfädelte, ist kaum anders als magisch zu nennen."
(Leipziger Volkszeitung)

 





 

Hülsmann Muellbauer Winch Trio

"Das Trio hat eine eigene Sprache entwickelt, deren Vokabular sich aus der Kauzigkeit eines Thelonious Monk, der Geradlinigkeit des Pop und Souljazz sowie der stillen polyphonen Größe eines Maurice Ravel zusammensetzt."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Das ist vielleicht das Auffallendste am Spiel der Pianistin: Sie hat die Tradition verinnerlicht und spielt jetzt mit den Bausteinen. Nicht , wie bei vielen ihrer Altersgenossen üblich, indem sie die Elemente - Legosteinen gleich - munter dekonstruktivistisch wahllos zusammensteckt. Sondern stets mit Respekt vor dem Fundament, der Melodie." (Die Welt)

"Die Nuancierungen machen das Julia Hülsmann Trio zu einer der subtilsten Jazztrios Berlins." (Tagesspiegel)

"..., warum immer nach den Stars greifen, wo doch deren Eleven auch hierzulande längst flügge geworden sind." (Jazzpodium)

"Diese Drei schufen den Hülsmann-Muellbauer-Winch-Sound: Klänge, vertraut und fremd zugleich, eingebettet in ein hypnotisches Rhythmus-Gefüge. Da konnte man abheben, versinken, plötzlich wieder da sein, in entspannter Konzentration- konzentrierter Entspanntheit. Musik wie ein Gemälde- Grundierungen und Überlagerungen, Farb-und Formschattierungen deuten ganze Welten an und blieben doch -bei aller Abstraktion- immer konkret, fassbar. Vor den Ohren entstand ein gleichzeitig komplexes wie einfaches Kunstwerk- die Verschmelzung scheinbarer Widersprüche war eine große Stärke des Trios." (Westdeutsche Zeitung)

"Die Berliner Pianistin spielt modernen Jazz, rhythmisch interessant, fein arrangiert und voller Stimmungen. Ihre Soli bauen sich logisch auf, sind aber dennoch voller Überraschungen. Hier spielt keine pianistische Elfe sondern eine Powerfrau."
(Berliner Morgenpost)