HOME | PROJEKTE | MUSIK | BIO | TERMINE | PRESSE | KONTAKT

   

Projekte

Julia Hülsmann Trio

Marc Sinan/ Julia Hülsmann: Fasíl

Julia Hülsmann Trio with Daniel Mattar (Roger Cicero) | Julia Hülsmann Trio with Anna Lauvergnac | Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken

Kaufen bei jpc                     

Kaufen bei amazon              

 

Julia Hülsmann Trio

Julia Hülsmann, piano

Marc Muellbauer, double-bass

Heinrich Köbberling, drums

1997 in Berlin gegründet, brachte das Trio 2000 ein Debütalbum bei einem Kleinstlabel heraus. Seit 2002 spielt es in unveränderter Besetzung. „Dass jeder Abend unterschiedlich abläuft, ist im Jazz nichts Außergewöhnliches, aber mit Julia und Marc ist jeder Gig wirklich komplett anders“, sagt Heinrich Koebberling, und Marc Muellbauer ergänzt: „Unsere Musik wächst aus dem Spielen heraus, weniger aus einem geschlossenen Konzept. Dabei hat sich im Laufe der Zeit eine Sprache entwickelt, die uns viel Freiheit gibt und unseren Temperamenten genau entspricht.“ Unabhängig voneinander fanden die drei über Vorbilder wie Bill Evans, Keith Jarrett, Ahmad Jamal oder Kenny Wheeler einst zum Jazz. Und noch heute hören sie ausgiebig Musik zusammen. Wobei auf längeren Fahrten öfters auch mal House und Elektronik im CD-Player liegt.

„Wie viele Musiker unserer Generation wurden wir besonders von ECM und seiner Ästhetik geprägt. Die Aufnahme mit Manfred Eicher im Osloer Rainbow Studio war für uns alle wie die Erfüllung eines Jugendtraums“, sagt Julia Hülsmann. Die Transparenz der dort entstandenen Musik ist für Heinrich Köbberling auch auf die besondere Atmosphäre im Studio zurückzuführen. „Da war viel gegenseitiges Vertrauen zu spüren. Und was wir aus den Headphones hörten, klang so gut, dass die Versuchung, mehr zu spielen und vermeintliche Lücken zu füllen, gar nicht erst aufkam. So pur und reduziert hatten wir das noch nie probiert.“ Wobei Reduktion beileibe kein Selbstzweck ist: Die Kompositionen schaffen in sich homogene lyrische Stimmungen, die Improvisationen lehnen sich eng an die Songstruktur an. So öffnen sich Räume, in denen der einzelne Ton leuchten kann.

Gewiss, Julia Hülsmann ist wichtigste Komponistin und Hauptgestalterin des Trios. Doch sobald sie spielen, sind drei gleichrangige Musiker am Werk, alle drei entspannt, offen, konzentriert. Und musikalisch vollkommen souverän: Dass manche Stücke relativ einfache Materialien erforschen und beleuchten, wird uns Hörern gar nicht bewusst. „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, wusste bekanntlich Karl Valentin. Recht hatte er: Schließlich kommen ja längst nicht alle Einfälle spontan am Nachmittag. Manche muss man lange hegen und nähren bis sie, schon völlig ausgereift, auf die Welt kommen. Um anschließend umso ausdauernder im Gedächtnis haften zu bleiben…

 

 

Kaufen bei jpc               

Kaufen bei amazon         

 

Marc Sinan

Julia Hülsmann

Fasil

ECM 2076

Idea: Marc Sinan and Marc Schiffer
Songs and Son Taksim: Julia Hülsmann
All other compositions spontaneous
Texts: Marc Schiffer

Marc Sinan guitar
Yelena Kuljic vocals
Lena Thies viola
Julia Hülsmann piano
Marc Muellbauer double-bass
Heinrich Köbberling drums, percussion


Aisha war die große Liebe und die jüngste Frau des Propheten Mohammed. Der Liedzyklus Fas?l erzählt aus ihrem Leben, von Liebe, Intrige, Leid und Glück und ihrer Entwicklung von der unschuldigen Schönheit zur Vertrauten Mohammeds und schließlich zur politischen Führerin und ‘Mutter der Gläubigen’.

“Fas?l” is the ECM debut album of guitarist Marc Sinan, imaginatively juxtaposing Western and Oriental musical ideas, “like rosaries and Tesbihs” (the prayer beads of Islam), in a project very much connected to his own biography. Son of a Turkish-Armenian mother and a German father, Sinan has grown up with a strong sense of both cultures. He came to idea of the “Fas?l” project in a period when he had been playing passacaglias by Biber, Couperin, Bach and Silvius Leopold Weiss, and wanted to “create a bridge to Islamic music. The impetus came from musical associations, the feeling that in historical performance practise we basically imitate the approach and expression of improvising musicians beyond cultural borders and time periods.”

Rather than combining or contrasting existing music of East and West, Sinan and his librettist Marc Schiffer chose to create something new, relaying in words and music the story of Aisha bint Abi Bakr (613-678), last wife of the Prophet Mohammed. “Fas?l” is a musical character study of an impressive woman, the story of “a transition from innocent beauty to prophet’s closest confidante, to political leader, military leader, and finally to ‘Mother of Believers’, as she was praised by the Sunnis.”

Marc Schiffer’s texts take as source materials fragments of the Quran and Hadith (Traditions of the life of the Prophet) and “ancient Persian poems which refer to the humanitarian core that connects Islam and Christianity with one another.”

Schiffer’s song lyrics were forwarded to German pianist/composer Julia Hülsmann, without any additional information regarding characters and story line; her brief was to respond emotionally/intuitively to the texts. Then, to broaden the project’s scope still further, Sinan travelled to Turkey. “I met a very open and helpful imam, Kamil Hodja, who agreed to improvise for me in the makam tradition, thus presenting many Quran suras whose texts interested me.” Sinan recorded Hidja’s improvisations, and transcriptions of them became the basis of new music heard here as “Sura 6/51” and “Sura 81 Taksimi”.

The ensemble assembled to play this music has at its core Julia Hülsmann’s widely-experienced trio with bassist Marc Muellbauer and Heinrich Köbberling. Hülsmann and Muellbauer have been working together since 1996, and Köbberling joined Julia’s trio in 2001; their own ECM album “End of a Summer” was highly acclaimed by both and press and public. The frontline of the “Fas?l” project features the strongly contrasting characters of singer Yelena Kulji?, violist Lena Thies and Sinan himself.

 

 

 

Julia Hülsmann Trio with Daniel Mattar (Roger Cicero)

Nach ihrem großen Erfolg mit E.E.Cummings Vertonungen und Rebekka Bakken als Gast und danach den Neufassungen von Randy Newman Klassikern mit Anna Lauvergnac geht Julia Hülsmann bei ihrem neuen Projekt wieder zurück zu Eigenkompositionen. Wie bei „Scattering poems“ vertont sie Gedichte, diesmal von einer der wichtigsten amerikanischen Dichterinnen: Emiliy Dickinson.

In Roger Cicero hatte Julia einen sehr vielseitigen und erfahrenen Sänger gefunden. Nach seinem unglaublichen Erfolg bei Warner hat Julia Hülsmann inzwischen den Sänger Daniel Mattar gewinnen können. Daniel ist ein hervoragender Sänger, der sich mit verschiedenen Formationen wie Mosaiq oder auch seinem Trio Mattar einen Namen gemacht hat. Presse ...

ulia Hülsmann Trio with Roger Cicero
Good Morning Midnight

Nach ihrem großen Erfolg mit E.E.Cummings Vertonungen und Rebekka Bakken als Gast und danach den Neufassungen von Randy Newman Klassikern mit Anna Lauvergnac geht Julia Hülsmann bei ihrem neuen Projekt wieder zurück zu Eigenkompositionen. Wie bei „Scattering poems“ vertont sie Gedichte, diesmal von einer der wichtigsten amerikanischen Dichterinnen: Emily Dickinson. Presse ...

In Roger Cicero hat Julia einen sehr vielseitigen und erfahrenen Sänger gefunden. Er hat mit seinem Vater Eugen Cicero, mit dem Horst Jankowski Trio auf der Bühne gestanden, bei Herbolzheimer’s Bujazzo Station gemacht, mit der Band Soulounge CDs veröffentlicht und ist inzwischen mit seiner CD "Männersachen" ganz oben in den Charts.

Pressezitate zu Good Morning Midnight:

"Grandiose Kost" Klangtipp (Stereoplay Februar 06)

CD des Monats (Stereo Februar 06)

"Eine Produktion auf Top-Niveau."Klangtipp (Audio Februar 06)

"Schöner und intensiver kann das Gesangsjahr 2006 kaum
beginnen." (Jazzpodium Februar 06)

"Fascinating, revelatory stuff." (Jazz Review /UK Februar 06)

"Und so ist "Good Morning Midnight", auch durch die treffende gesangliche Umsetzung der Texte durch Roger Cicero, ein weiteres harmonisch, rhythmisch und klangmalerisch spannendes Werk einer großartigen Julia Hülsmann." (Jazzthing Februar 06)

"Hochwillkommenes Neuland in Sachen Vokal-Jazz." (Morgenpost Februar 06)

 

 




 

Julia Hülsmann Trio feat. Anna Lauvergnac

Für dieses Projekt beschloss Julia Hülsmann sich auf das Arrangieren
von fremdem Material zu konzentrieren. Sie hatte schon seit längerem die
Idee, Songs von Randy Newman zu bearbeiten, mit dessen Musik sie
aufgewachsen war, und den sie als Songwriter und Komponisten sehr
schätzt. Newmans Songs vermeiden stereotype Kriterien von "Schönheit", sie sind
direkt, rau und emotional. Seine Kompositionen sind sehr starke Vorlagen, die
oft die "naheliegende" musikalische Lösung vermeiden, und sich durch sehr
eigene, originelle Wendungen auszeichnen. Für Julia Hülsmann liegt die
Faszination und Herausforderung eben darin: Die Eigenheiten der Musik zu
erhalten und in die eigene musikalische Sprache zu integrieren. Diese
Eigenheit spiegelt sich auch in den Texten wieder. Texte, deren Bandbreite
Zynismus, Wärme, Poesie und Ironie gleichermaßen umfasst, und eine Stimme
erfordern, die diese Tiefe ausdrücken kann.
Julia Hülsmann suchte mehrere Monate lang in unzähligen Plattenläden und
im Internet, und kam schließlich (durch einen Vorschlag des Bassisten Dieter
Ilg) auf die italienische Sängerin Anna Lauvergnac. Anna kam für eine Probe
nach Berlin und nach kurzer Zeit war klar, daß die Suche beendet war. Sie
arbeitet seit vielen jahren mit dem Vienna Art Orchestra unter der Leitung von
Matthias Rüegg, der Anna in den höchsten Tönen lobt. Das Resultat ist ab
Ende Februar auf der CD "Come Closer" oder live on Tour zu hören.






 

Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken - Scattering poems
(Julia Hülsmann piano/komp., Rebekka Bakken voc, Marc Muellbauer bass, Rainer Winch drums, Heinrich Köbberling drums)

Scattering poems kombiniert die Talente der beiden außerordentlichen Künstlerinnen Julia Hülsmann und Rebekka Bakken aufs Schönste. Als Textgrundlage hat Julia Hülsmann Gedichte von E.E.Cummings ausgewählt.Cummings poetische Bilderwelten und sein sprachliches Rhythmusgefühl sind selber schon Musik. Mühelos und leicht kommen die zehn Stücke auf Scattering Poems daher, die bis auf zwei Beiträge von Sting und Randy Newman allesamt aus der Feder der Berliner Pianistin stammen. Pop mit Verstand, kongeniale Lyrikinterpretationen und ein traumhaft blindes Verständnis zwischen Stimme, Klavier, Bass und Schlagzeug hört man da.

Scattering Poems: Das ist Gegenwarts-Jazz, basierend auf den Werken eines großen Wort-Künstlers der Vergangenheit.

"Ein Triumph" (DIE WELT)

"'Scattering Poems' ist eine brillante Einspielung, die Julia Hülsmann in die allererste Liga katapultiert." (Stereoplay)

"Beide Musikerinnen sind auf dem Weg zum internationalen Durchbruch."
(Stuttgarter Zeitung)

"Scattering Poems kann man – auch wenn das Jahr 2003 noch ganz jung ist –
wegen seines gelungenen Konzepts und der überzeugenden Musikalität sicher jetzt schon zu den CDs des Jahres zählen." (JazzZeit, A)

"... fließende Klangbilder, von denen wohl auch E.E. Cummings kaum zu
träumen gewagt hätte. Hülsmann und Bakken bilden ein female couple, durch
das der Hörer in jenes ferne Reich entführt wird, wo Jazz und Poesie aufs
Beste miteinander harmonieren." (Tip Berlin)